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Elternbrief — Aiko Pilotprojekt

Absender

Primarschule Dübendorf

Klassenleitung — Klasse 5/6

Dübendorf, _______________ 2026

An die Erziehungsberechtigten der Klasse ________

Informationsbrief: KI-Lernassistent «Aiko» — Pilotprojekt Schuljahr 2026/27

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte

Im kommenden Schuljahr 2026/27 möchten wir in unserer Klasse das digitale Lernunterstützungssystem Aiko als Pilotprojekt einsetzen. Aiko ist ein KI-gestütztes Werkzeug für Schweizer Primarschulen, das Schüler:innen beim selbstständigen Lernen begleitet und Lehrpersonen bei der Unterrichtsplanung entlastet.

Was ist Aiko?

Aikos KI-Lerncoach stellt Fragen, die zum Nachdenken anregen (sogenannte «sokratische Fragen»). Schüler:innen können per Chat fragen, wenn sie bei Aufgaben nicht weiterkommen. Aiko ist kein Roboter, der Hausaufgaben erledigt — er begleitet die Kinder beim Denken und passt sich automatisch dem Lernniveau an.

Zusätzlich können die Kinder ihre Wochenziele auf einem persönlichen Kanban-Board verwalten (To Do / In Arbeit / Fertig) und täglich eine Selbsteinschätzung abgeben.

Wir kennen die Sorge: zu viel Bildschirm in der Schule.

Viele Eltern und Schulen rund um die Welt machen Bildschirmzeit gerade zum Thema — zu Recht. Aiko ist explizit anders gebaut: nicht digital-first, sondern hybrid. Die eigentliche Lernarbeit Ihres Kindes findet weiter am Tisch statt — mit Heft, Stift, Mathebuch, Bruchplättchen und im Gespräch mit der Klassenlehrperson. Aiko sitzt daneben — als Coach für 10–15 Minuten täglich, als digitale Sensoren für die Lehrperson, als Brücke zwischen Klassenzimmer und Familie.

Was das in der Praxis heisst:

Aiko schickt Ihre Kinder NICHT vor den Bildschirm — Aiko macht den Klassenunterricht stärker.

Bildschirmzeit der Schüler:innen ist kein Ziel von Aiko. Aiko stärkt haptisches Lernen — Heft, Stift, Tisch bleiben im Zentrum des Unterrichts.

Drei aktuelle Forschungsarbeiten1 stützen empirisch, dass haptisches plus digitales Lernen besser wirkt als reine Bildschirm-Anwendungen. Aiko ist genau auf diesem Weg.

Was Aiko bewusst nicht ist

Manche Lern-Apps locken Kinder mit Promi-Tutoren, Belohnungsstreaks oder Avatar-Verkleidungen. Aiko ist absichtlich anders:

Diese Entscheidungen sind nicht zufällig — sie sind die DNA des Produkts.

Datenschutz

Der Schutz der Daten Ihrer Kinder ist uns wichtig. Folgende Punkte sind für das Pilotprojekt rechtsverbindlich festgelegt:

Rechtsgrundlagen: Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG), VSG Kanton Zürich Art. 36. Das vollständige Datenschutzkonzept ist auf Anfrage bei der Lehrperson erhältlich oder unter aikoclassroom.app/datenschutz abrufbar.

Pilotrahmen

Zeitraum: Sep 2026 – Jan 2027
Fächer (Phase 1): Mathematik, Deutsch
Nutzung: Im Unterricht und zu Hause
Kosten: Für die Schule kostenlos

Die Teilnahme ist freiwillig. Schüler:innen, deren Erziehungsberechtigte nicht zustimmen, nehmen weiterhin regulär am Unterricht teil — ohne Nachteile.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:

Lehrperson: _________________________ · E-Mail: _________________________

Einverständniserklärung

Bitte ausschneiden und bis zum _______________ an die Lehrperson zurückgeben.

Mein Kind ________________________________________ (Klasse _______)

darf am Pilotprojekt «Aiko» teilnehmen. Ich habe den Informationsbrief gelesen und stimme der Bearbeitung der oben beschriebenen Daten gemäss dem Datenschutzkonzept zu.

darf nicht am Pilotprojekt teilnehmen.

Ort, Datum

Unterschrift Erziehungsberechtigte/r

Quellen zur Forschungsaussage

1 Frontiers in Education 2022 — «Preschool teachers' perspectives on (haptic) technology in the classroom». · Frontiers in Education 2025 — «Integrating visuo-haptic simulators for active learning». · MDPI Applied Sciences 2021 — «Designing Pedagogically Effective Haptic Systems for Learning».

Aiko Classroom · Pilotprojekt 2026/27aikoclassroom.app